Hoyerswerda 1991

Zu Beginn der 1990er Jahre erreichte das Ausmaß rechtsradikaler Gewalt im wiedervereinigten Deutschland eine neue Dimension. Täglich griffen Neonazis Zugewanderte, alternative Jugendliche oder andere Menschen an, die nicht in ihr Weltbild passten – oft mit tödlichen Folgen. Rechte Gewalt war dabei kein rein ostdeutsches Phänomen. In den Medien wurde eine teils von Vorurteilen ...

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Kaum Vertrauen in Politik und Institutionen

An der bisher größten europäischen Jugendstudie haben sich fast eine Million junger Menschen zwischen 18 und 34 Jahren aus 35 Ländern Europas beteiligt. Die gesamteuropäischen Ergebnisse der „Generation What?“-Umfrage zeichnen das Bild einer jungen Generation, die sich Gedanken über soziale Ungleichheiten macht und zugleich der Politik und anderen Institutionen nicht zutraut ...

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Für junge Leute: Einstieg in digitale Welten

Noch bis zum 30. April können sich Initiativen und Einrichtungen der Jugendarbeit um Fördergelder für Projekte bewerben, bei denen es um "Kompetenzen für die digitale Welt" geht. So lautet das Motto der neuen Ausschreibungsrunde, die von der "Ich kann was!"-Initiative veranlasst wurde. Die Förderung richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren.

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Friedensrundgang Jüterbog

Mit einem Friedensrundgang haben Bürger der Stadt Jüterbog am 9. März der Opfer von Krieg und Terror gedacht. An jenem Tag hielt sich der AfD-Politiker Björn Höcke in Jüterbog auf, der kürzlich landesweit für Empörung mit seiner so genannten Dresdner Rede gesorgt hatte.

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Raue Töne aus Jüterbog

Wegen schlechter Sprachkenntnisse ist eine Schülerin in Jüterbog abgewiesen worden, ein Praktikum in einer Kita zu absolvieren. Der jungen Frau aus Syrien attestieren ihre Lehrer allerdings sehr gute Deutschkenntnisse. Was hat das Rathaus der Reformationsstadt dazu gebracht, mit einer haltlosen Begründung aufzuwarten?

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Immer noch diskriminiert: Menschen afrikanischer Herkunft

In Deutschland treffen Menschen afrikanischer Herkunft immer noch auf Vorurteile und offene Diskriminierung. Zu diesem Ergebnis ist eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen gelangt, die sich auf Einladung der Bundesregierung in mehreren Städten ein Bild von der Lage schwarzer Menschen gemacht hat.

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Längst nicht überwunden: Beschneidung von Mädchen

In Deutschland leben rund 48.000 Frauen, die als Kleinkind oder Jugendliche Opfer von Beschneidung geworden sind. Diese Zahl nennt die Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" in einer Studie, die sie anlässlich des Tages „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ am 6. Februar in Berlin vorgestellt hat.

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"Verstehen, was kaum zu verstehen ist"

Der 27. Januar ist in vielen Städten und Gemeinden das jährlich wiederkehrende Datum, an dem der Opfer des Nationalsozialismus' gedacht wird. Der Gedenktag geht auf die Initiative des kürzlich verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zurück, der 1996 einen Appell an die deutsche Bevölkerung richtete und dazu aufrief: „Die Erinnerung darf nicht enden.“

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Integrationspreis des Landes Brandenburg überreicht

Zum neunten Mal ist am 27. Januar der Integrationspreis des Landes Brandenburg verliehen worden. Drei Preisträger teilen sich die von Sozialministerin Diana Golze überreichte Auszeichnung: der Verein „Neue Zeiten“ aus Brandenburg an der Havel, die Willkommensinitiative „Brück hilft“ (Kreis Potsdam-Mittelmark) und Barbara Matthies aus Großbeeren (Kreis Teltow-Fläming).

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Erinnern an den Holocaust - aber wie?

Wie gehen Jugendliche heute mit der Erinnerung an den Holocaust um und wie stellen sie sich eine zeitgemäße Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter vor? Das multimediale Webprojekt #uploading_holocaust versucht, Antworten zu finden.

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