Argumente gegen rechts

Auf Einladung des Jugendforums haben sich Jugendliche in Rangsdorf Gedanken darüber gemacht, mit welchen Argumenten man rechten Parolen entgegentreten kann. Zum ersten Workshop dieser Art hatte sich eine Gruppe Interessierter am 9. Dezember im Jugendclub „Joker“ eingefunden. An zahlreichen Beispielen erläuterte der Psychologe und Kommunikationstrainer Moritz Kirchner aus Potsdam Wege und Strategien im Umgang mit rechtsextremem Äußerungsformen.

Moritz Kirchner

Dabei ging es Kirchner darum, auf die Fallstricke rechter Parolen  aufmerksam zu machen, die häufig offene Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen bezwecken, mit gängigen Halbwahrheiten operieren oder mit Unterstellungen Ängste bei den Zuhörern zu schüren trachten. Für Gerrit Presber, einen der Teilnehmer, war nach dem Workshop klar, „dass wir Verantwortung haben, im öffentlichen Raum gegen Rechtspopulismus Stellung zu beziehen“.


Im Anschluss an den Seminarteil bereiteten die Teilnehmer ein Pastagericht zu, das gemeinsam zur Stärkung vor dem dritten Programmteil eingenommen wurde. Den Abend beschloss der Film "Die Kriegerin" von David Wnendt aus dem Jahr 2012.


 

Zum Film "Die Kriegerin"
Marisa (Alina Levshin) gehört zur rechtsextremen Szene einer ostdeutschen Kleinstadt. Sie schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt und hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind vor allem die Ausländer schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht. Als dann auch noch das junge Mädchen Svenja (Jella Haase) zur Clique stößt, ist Marisa alles andere als begeistert.

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