Wie blickt Deutschland auf Flüchtlinge?

Bei der Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland steht für die meisten Bundesbürger der Aspekt der humanitären Hilfe im Vordergrund. In der Einschätzung der Flüchtlingssituation gibt es eine eher positive Stimmungslage im Westen der Republik, während in den östlichen Bundesländern Skepsis vorherrscht. Das ist das Ergebnis einer soeben erschienenen Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland mit dem Titel "Skepsis und Zuversicht - Wie blickt Deutschland auf Flüchtlinge?".

Zwischen November 2015, als mehrere hunderttausend Flüchtende nach Deutschland kamen, und August 2016 haben Meinungsforscher in mehreren repräsentativen Telefonbefragungen über 6.000 Bundesbürger kontaktiert. In den Meinungen der Befragten spiegeln sich nicht nur teils Zuversicht und Engagement, vielfach werden auch Sorgen über die Sicherheit und darüber vorgetragen, dass die Anwesenheit von Flüchtlingen eher von Rechtsextremen für ihre Zwecke genutzt werden könnte.

In einer Stellungnahme des Instituts heißt es zusammenfassend: "Diese Ergebnisse unterstreichen, dass das beeindruckende Engagement der Bevölkerung keineswegs das Strohfeuer einer nur vorübergehenden ,Willkommenskultur' ist. Es bedarf aber der Würdigung und weiteren Förderung. Dies gilt ganz besonders im östlichen Bundesgebiet, wo die Engagierten weniger auf soziale Anerkennung ihrer Tätigkeit rechnen können."

 

Die Ergebnisse der Studie (Zusammenfassung):

 

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