Das Pogrom von Hoyerswerda: Eine Reise in die Gegenwart

Im September 1991 greifen Neonazis ein Wohnheim für ausländische Vertragsarbeiter und ein Flüchtlingswohnheim in der sächsischen Stadt Hoyerswerda an. Die Anwohner applaudieren. Wie hat sich die Kleinstadt verändert?

Die Polizei schreitet nicht ein, sondern eskortiert die Geflüchteten in Bussen aus der Stadt. Neonazis erklären Hoyerswerda zur "ersten ausländerfreien Stadt". Das Feature von Sebastian Dörfler und Julia Fritzsche erinnert an diese "Urszene rassistischer Gewalt" im gerade wiedervereinigten Deutschland. Heute ist die rassistische Mobilisierung so stark wie damals. (DLF)


Das Pogrom von Hoyerswerda: Eine Reise in die Gegenwart
Von Sebastian Dörfler und Julia Fritzsche
Regie: Martin Heindel
Mit: Bibiana Beglau und Philipp Moog
Ton: Fabian Zweck
Produktion: BR 2016
Länge: 53'05

 

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