Antisemitismus

Der tödliche Anschlag in Halle hat einmal mehr ein Schlaglicht darauf geworfen, wie stark die Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden in rechten und rechtsextremen Milieus Deutschlands noch wirkt. Und: Nicht nur in Deutschland reicht der Antisemitismus bislang bis in die Parlamente.

 

 

 

 

Antisemitismus in der Neuen Rechten – (k)ein Problem?

Die Neue Rechte erweckt den Eindruck, sich vor allem dem Kampf gegen den Islam verschrieben zu haben. Der Antisemitismus, heißt es häufig, stehe dort nicht im Vordergrund. Die von der Neuen Rechten selbst postulierte Abkehr vom Nationalsozialismus soll eine Distanzierung vom Antisemitismus mit einschließen und wird bisweilen als „grundlegender Paradigmenwechsel interpretiert, in dessen Folge die so genannte Islamophobie an die Stelle des Antisemitismus in der rechtsradikalen Weltanschauung getreten sei“. (weiter)

 

 

 

"Der schuldabwehrende Antisemitismus hat zugenommen"

Der Rechtsextremismusexperte Matthias Quent erklärt, was Judenfeindlichkeit so populär macht. Es wird als Projektionsfläche für Probleme benutzt. (weiter)

 

 

 

Warum der Antisemitismus nie weg war

Nach dem tödlichen Anschlag in Halle stellt sich erneut die Frage: Werden rechtsextremistischer Terror und Antisemitismus in Deutschland und andernorts unterschätzt? Statistiken zeigen: Die Angriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen nehmen weltweit zu – und die Täter sind immer besser vernetzt. (weiter)

 

 

 

 

 

 

 

Von Orbán bis Corbyn: Die neue Normalität des Antisemitismus

Der Antisemitismus, wie wir ihn heute in Europa wieder in „voller Blüte“ erleben könnten, komme von vier verschiedenen Seiten, die sich zum Teil überlappen und in ihrer Argumentation identisch sein könnten: Antisemitismus der Rechtspopulisten, Antisemitismus der extremen Linken (BDS-Kampagne, Corbyn), Antisemitismus von Muslimen und ein Antisemitismus „in Nadelstreifen“. (weiter)

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