Auf dem Erreichten nicht ausruhen

10. Herbstkonferenz Teltow-Fläming

20 Jahre an einem Tag: Diese Zeitspanne umfasste die diesjährige Herbstkonferenz, zu dem das Büro für Chancengleichheit und die Partnerschaft für Demokratie nach Luckenwalde eingeladen hatte. Das Treffen stand unter dem Thema „Teltow-Fläming 2028“ und sollte die Entwicklung der Zusammenarbeit im Landkreis in den vergangenen zehn Jahren nachvollziehen. Aus der daraus gewonnenen Sicht versuchten die Teilnehmer einen Ausblick auf das kommende Jahrzehnt zu gewinnen.

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen – die bislang schon entstandenen Kooperationen sollen enger, die Themen noch breiter definiert werden. So werde es leichter sein, dem Leitbild von Teltow-Fläming gerecht zu werden: „Miteinander leben und die Zukunft gestalten“.

„Miteinander leben heißt miteinander gestalten“, unterstrich auch Landrätin Kornelia Wehlan in ihrer Begrüßungsrede und appellierte an die rund 80 Teilnehmer, darüber zu reden, „wo wir uns im Jahr 2028 sehen“. Bislang sei sehr viel erreicht und initiiert worden an Bürgerforen, Regional- oder Infoveranstaltungen, Bildungsprojekten und nicht zuletzt ehrenamtlichem Engagement.

Die Landrätin erinnerte daran, dass in den zurückliegenden zehn Jahren das Büro für Chancengleichheit, die Koordinierungs- und Fachstelle für Demokratie und das Jugendforum eingerichtet worden sind. Daneben wurden Netzwerke aufgebaut zum Beispiel für „Gesunde Kinder“, das Netzwerk Schule-Wirtschaft und Fachkräftesicherung.

Auf all dem Erreichten wolle man sich allerdings nicht ausruhen, sagte die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte Christiane Witt, die gemeinsam mit Annette Braemer-Wittke (Externe Fach- und Koordinierungsstelle) zur Herbstkonferenz eingeladen hatte.

So wurden künftige Aufgaben- und Themengebiete auch im Podiumsgespräch  diskutiert, das der Landschaftsarchitekt Klaus Overmeyer von der Berliner Gruppe „Urban Catalyst“ moderierte. Als eines der derzeitigen wie wohl auch künftigen „Riesenprobleme“ hat die sechsköpfige Runde übereinstimmend die mangelhafte Mobilität im Landkreis  ausgemacht. „Ohne Mobilität gibt es keine Teilhabe“, so Bianca Moeller von der LAG „Rund um die Flämingskate“.

Im zweiten Teil der Herbstkonferenz tauschten sich die Teilnehmer mit weiteren Experten, Verwaltungsmitarbeitern und Unternehmen in drei Fachgesprächen aus zu Fragen der Arbeitskräftesicherung in Unternehmen der Region, zu Bildungsthemen unter der Fragestellung „Lebenslanges Lernen. Alle dabei?“ sowie zu „Zusammen leben – Teilhabe für alle“.

 

 

Integrationsbeauftragte Christiane Witt zu anstehenden Aufgaben:

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