Brandenburg zeigt Haltung

Der Verein "Neues Potsdamer Toleranzedikt" ruft die Menschen in Brandenburg auf, sich der öffentlichen Aggression von spazierenden Gegnern der Impfvernunft entgegenzustellen - Querdenkern und der Minderheit der Coronaleugner nicht das Feld zu überlassen. Mit der Kampagne "Brandenburg zeigt Haltung" soll ein gemeinsames Dach für den Zusammenhalt der Mehrheit geschaffen werden:

"Die Aktionen der sogenannten Corona-Kritiker:innen nehmen zu, rechtsextreme Gruppen geben den Ton an, und die Stimmung heizt sich mit der Diskussion um die Impflicht weiter auf. Wir finden, es ist an der Zeit, der stillen Mehrheit eine Stimme zu geben und als Gesellschaft deutlich zu machen, wer die Mehrheit ist und für welche Grundwerte sie einsteht. Und es ist notwendig, dieser gefährlichen Entwicklung die Stirn zu bieten.

Falsch verstandene Toleranz gefährdet unsere offene Gesellschaft. Für die überwältigende Mehrheit der Bürger:innen in Brandenburg, die sich an die Corona-Auflagen hält und mit großem Aufwand für das eigene Umfeld bemüht ist, die Pandemie zu überwinden, sind diese Corona-Demonstrationen ein Schlag ins Gesicht.

Wir wollen jetzt gemeinsam ein landesweites Signal senden. Und dabei auch Menschen erreichen, die vielleicht nie auf Demonstrationen gehen würden. Mit dem gemeinsamen Aufruf „Brandenburg zeigt Haltung!“ wollen wir, dass sich viele Menschen solidarisch hinter die bestehenden Initiativen stellen, die „Spaziergänge“ klar verurteilen und diejenigen Menschen in ihrem Handeln bestärken, die in einem Akt beispielloser Solidarität aufeinander Rücksicht nehmen, um sich und andere zu schützen." (Neues Potsdamer Toleranzedikt)

Teltow-Flämings Landrätin Kornelia Wehlan zählt zu den
Erstunterzeichnerinnen des Aufrufs "Haltung zeigen":
"Die Corona-Pandemie ist eine extreme Situation, die
gegenseitigen Respekt, einen fairen Umgang miteinander
und Solidarität verlangt. Deshalb unterstütze ich das
Anliegen der Kampagne ‚Haltung zeigen‘, die diese Grundwerte
anmahnt. Demokratie ist nicht selbstverständlich, sondern
ein hohes Gut. Deshalb darf das berechtigte Anliegen, sich
kritisch äußern zu wollen und zu dürfen, nicht dazu führen,
dass die Sicherheit und Ordnung unserer Gesellschaft bewusst
gefährdet werden."

 

Ein inszenierter Aufstand
Wie Rechtsextreme versuchen, die Anti-Corona-Proteste für ihre Zwecke zu instrumentalisieren

Zurück