"Das Land kommt kaum vor"

Foto: Ibrahim Rifath

Die meisten Menschen in Deutschland leben auf dem Land. Die vorherrschenden Sichtweisen über Politik und Gesellschaft kommen dagegen in der Regel aus der urbanen Welt. Zwar stehen auch Städte vor vielfachen Herausforderungen; der ökonomische, soziale und kulturelle Wandel der letzten Jahrzehnte ist aber im ländlichen Raum oft besonders spürbar.

Damit einher geht eine Ungleichverteilung von Lebenschancen, die in den ländlichen Gebieten unter anderem zu Abwanderung, zum Rückbau von Infrastruktur und dem Abbau lokaler Demokratie führt. Die Diskrepanz von ländlicher Majorität und urbaner Meinungshoheit steht im Mittelpunkt des Gesprächs mit Dr. Wolf Schmidt, Stiftungsratsvorsitzender der Mecklenburger AnStiftung. Er zeigt, wie die Differenz von Ländlichkeit und Urbanität zunehmend zu gegenseitigem Missverstehen führt und was sich dagegen tun lässt.

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