Brandenburg, der Nahe Osten und der Islam

Vielfältig sind die Verbindungen Brandenburgs mit dem Islam und dem Nahen Osten: Kreuzzüge, Pilgerreisen ins Heilige Land, die Eroberungen von Osmanen bzw. Türken. Aber auch der daraufhin entstehende Orientalismus prägt das Bild Brandenburgs bis heute. Der Austausch fand nicht nur militärisch und  wirtschaftlich statt, sondern im alltäglichen Leben der Brandenburger.

 

Und Brandenburg nahm eine Vorreiterrolle in der Gestaltung des Zusammenlebens ein. In Brandenburg entstand der erste Gebetsraum für Muslime auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands und schließlich auch die erste Moschee.

In eindrücklichen Bildern und im Gespräch mit Historiker/innen schildert ein Dokumentarfilm die kaum bekannten Geschichten dieser Begegnungen. Im Anschluss an die Vorführung wird Christoph Wunnicke, einer der beiden Autoren des Films, mit dem Publikum über den Film ins Gespräch kommen.


Christoph Wunnicke ist Historiker. Er lebt in Berlin und Schwerin. Er publiziert zur Geschichte Ostdeutschlands mit dem Schwerpunkt Parteiengeschichte. Christoph Wunnicke ist zudem Kurator von zeitgeschichtlichen Ausstellungen und berät TV- und Filmproduktionen im Bereich Politik und Zeitgeschichte.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Teltow-Fläming im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt.

Der Eintritt ist frei.
Um eine Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird zu Planungszwecken gebeten.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331-20 05 78 19
Katharina Dorn
dorn@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

 

weitere Informationen
Fachstelle Islam im Land Brandenburg
Webseite zu "Halbmod über Brandenburg"

Trailer zum Film hier

 

 

 

Brandenburg, der Nahe Osten und der Islam
Film und Gespräch:
Zu Gast: Christoph Wunnicke (Autor und Historiker)
Dienstag, 18.06.2019, 18:30 Uhr
Klubkino Ludwigsfelde
Theodor-Fontane-Straße 42
14974 Ludwigsfelde

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