Migrationsgeschichte(n) aus Ostdeutschland

Mehr 30 Jahre nach dem Ende der DDR werden die Auswirkungen der gesellschaftlichen Teilung wieder vermehrt auf gesamtdeutscher Ebene kontrovers diskutiert. Selten kommen dabei auch Perspektiven von Ostdeutschen mit einer Migrationsgeschichte zu Wort. Diese sahen sich insbesondere in den Jahren der Nachwendezeit mit großer Rechtsunsicherheit, Existenzängsten und einem zunehmend offen ausgelebten Rassismus konfrontiert. Was hat sich seitdem getan? Wo lassen sich Defizite oder auch positive Entwicklungen einer ostdeutschen Migrationsgesellschaft feststellen?

Um 19 Uhr sprechen wir mit Patrice Poutrus (Universität Erfurt) und Paolo Le Van (TU Dresden) über persönliche und wissenschaftliche Perspektiven auf Rassismus in der DDR und in Ostdeutschland. (Montagscafé)

Das Gespräch findet im Rahmen des diesjährigen Kunst- und Kulturfestivals in Dresden statt - im Begleitprogramm der Tagung des Rats für Migration und des Zentrums für Integrationsstudien - MigOst der TU Dresden.

Die Veranstaltung wird live über Facebook übertragen.

 

Migrationsgeschichte(n) aus Ostdeutschland
22. November 2021, 19.00 Uhr
Montagscafé, Dresden
Livestream

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