Migrationspolitik anders

Europas Städte gehen neue Wege

Nach zweijähriger Vorbereitung ist die Webseite "Moving Cities" seit 21. Oktober online. Das Projekt richtet sich an Kommunen und Bürgerorganisationen und präsentiert zahlreiche Beispiele für neue Wege der Migrationspolitik in Europa.

Moving Cities bietet einen Überblick über lokale Ansätze von der Aufnahme zugewanderter Menschen über politische Partizipation bis Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen. 28 Städte aus zehn europäischen Staaten stellen ihre Strategien vor.

Moving Cities wurde gestaltet von der Plattform für soziale Stadtforschung Tesserae in Berlin. Die Robert-Bosch-Stiftung und der Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung haben das Projekt mitfinanziert.

In einer Pressenotiz der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die das Projekt gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Organisation Seebrücke auf den Weg gebracht hat, heißt es: "Während nationale und EU-geführte politische Reformen seit Jahren in einer Sackgasse stecken, setzen sich bereits mehr als 600 Kommunen von Polen bis Portugal für eine solidarische Migrationspolitik ein, und Dutzende von Städten gehen mit innovativen lokalen Lösungen mit gutem Beispiel voran."

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