Neuer Antisemitismus

Deutschlandfunk eröffnet sechsteilige Reihe


Die Sendung Essay und Diskurs des Deutschlandfunks widmet sich in einer  sechsteiligen Reihe dem „neuen Antisemitismus“. Untertitel der sonntäglichen Reihe: „Befund, Analyse, Verstehen“.


Im Gespräch mit dem Historiker Doron Rabinovici ging es im ersten Teil (16. Juni) um die Neuauflage seines 2004 erschienenen Buches „Neuer Antisemitismus“. Rabinovici beschreibt darin die Hürden und Fallstricke der Antisemitismusdebatte.

Im zweiten Teil (23. Juni) kam der Soziologe Friedrich Pohlmann zu Wort, der es für kaum möglich hält, wegen der vielen Motivmuster den Antisemitismus zu definieren. Auch gebe es Unterschiede in historischen und gegenwärtigen Ausprägungen. Gegen das aktuelle Erstarken allerdings würden Toleranzpostulate nicht weiterhelfen.

Auch Pohlmann fragt sich ähnlich wie Rabinovici, ob der derzeitige hervortretende Antisemitismus tatsächlich als Fortsetzung frühere Formen betrachtet werden könne.

Im dritten Teil (30. Juni) beschäftigt sich die in Berlin und Tel Aviv lebende Schriftstellerin Mirna Funk mit dem Thema unter dem Titel „Anders, als alle dachten“.

Die weiteren Folgen sind bislang noch nicht in der Programmvorschau einzusehen.

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