Präventionsprogramm CONTRA für Schulen

Eine pädagogische Handreichung für den Umgang mit Internetpropaganda



Digitale Medien sind selbstverständlicher Bestandteil der Lebens- und Freizeitgestaltung von Jugendlichen. Dazu zählt das Internet, das neben unstrittigen Angeboten auch Inhalte wie extremistische Propaganda, Hass-Botschaften, Verschwörungstheorien und so genannte Fake News transportiert.

Wie kann pädagogisch mit derartigen Inhalten - zumeist aus rechtsextremen oder islamistischen Quellen - umgegangen werden? Wie können Schülerinnen und Schüler für Manipulationsversuche im Netz sensibilisiert und befähigt werden, kritisch an zweifelhafte oder menschenverachtende Inhalte heranzugehen?

„Extremismus im Internet“ heißt ein Projekt, das Lehrmaterialien für Jugendliche ab der 8. Klasse entwickelt hat. Die Unterrichtseinheiten, deren Entwicklung auch vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde, sind ein Gemeinschaftswerk von Institutionen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden.

Die Lernmaterialien bestehen aus drei Stufen. Im ersten Teil geht es darum, Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu machen und für menschenfeindliche Äußerungen und Darstellungen zu sensibilisieren. Dem folgt im zweiten Modul eine analytisch-kritische Reflexion, um in der dritten Stufe die jungen Leute zu befähigen, eigene Positionen zu beziehen und sie in ihrer Haltung zu stärken.

An der Entwicklung der Unterrichtseinheiten waren beteiligt:
Forschungsstelle Terrorismus/Extremismus (FTE) im Bundeskriminalamt
Universität zu Köln
Universität Mannheim
Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Österreich
Nationaler Koordinator für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung der Niederlande
ufuq.de – Jugendkulturen, Islam & politische Bildung“

Assoziierter Partner ist die Bundeszentrale für politische Bildung.

Der Fonds für die innere Sicherheit der Europäischen Union hat das Projekt finanziell gefördert.  

 

Die Handreichung "Extremismusim Internet"
Webseite des EU-Projekts CONTRA

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