Teltow-Fläming beim "Welcoming Communities Transatlantic Exchange" in den USA - Teil 1

 

Gemeinsam mit Vertretern aus anderen deutschen Städten und Gemeinden nimmt der Landkreis Teltow-Fläming derzeit am 3. transatlantischen Treffen der "Willkommensgemeinden" in den USA teil.

 

Die elftägige Reise der Integrationsfachleute gibt Gelegenheit, die praktische Seite der Migrations- und Flüchtlingspolitik der USA kennenzulernen.

 

Dazu sind Treffen mit offiziellen Stellen sowie mit zivilgesellschaftlichen Initiativen geplant.

 

Lesen Sie hier Einzelheiten über den Verlauf der Reise und die Erfahrungen der Experten aus Teltow-Fläming. Eine Einleitung zu dem Programm und den Organisatoren lesen Sie hier und hier

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Nach zwei Einführungstagen in Washington reisen die Teilnehmer in kleinen Gruppen jeweils weiter nach Bosten in Massachusetts, Charlotte in North Carolina und Montgomery County im Bundesstaat Maryland. Die drei Orte haben eine Reihe von Besonderheiten aufzuweisen, was die Integration von Zuwanderern und die Sorge für Flüchtlinge angeht.

Am späteren Reiseziel Anchorage in Alaska, wo die Erkundungsreise der deutschen Delegation mit einer Konferenz schließt, steht ein für deutsche Verhältnisse ungewöhnliches Thema auf der Tagesordnung: Wie geht die Stadt mit den Rechten der traditionellen Einwohner um, die den Alltag in der mittleren Großstadt auch heute noch prägen.

Die folgenden Beiträge geben einen kurzen Überblick über die Herausforderungen, vor denen die vier Orte beim Thema Zuwanderung stehen:

Anchorage / Alaska

Anchorage ist die Stadt mit der am stärksten ethnisch unterschiedlichen Bevölkerung in den USA. Hier werden über hundert Sprachen gesprochen. Ungefähr 8,5 Prozent der 200.000 Einwohner sind nicht hier geboren, und 15 Prozent gehören der angestammten indigenen Bevölkerung an – der höchste Prozentsatz im Vergleich zu anderen US-amerikanischen Städten. (mehr)

Boston / Massachusetts

Boston hat eine lange Geschichte als Tor für Zuwanderer, die alleine oder mit ihren Familien in die USA einwandern wollen. Zwischen 2000 und 2015 ist die zugewanderte Bevölkerung von 151.836 auf 190.123 gewachsen und stellt damit 28,4 Prozent der Einwohner. Seit 2000 ist die Zahl der Immigranten um über 17 Prozent gestiegen. (mehr)

Charlotte / North Carolina

In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten hat Charlotte eine grundlegende demografische Transformation erlebt und ist inzwischen zu einer Stadt mit besonders starkem Zuwachs durch Zuwanderer geworden. 1990 noch lebten hier weniger als zwei Prozent Immigranten, heute sind es über 16 Prozent, die nicht in Charlotte geboren wurden. 51 Prozent stammen aus Lateinamerika, 27 Prozent aus Asien. Aus Afrika und Europa kommen jeweils etwa zehn Prozent der Zuwanderer. (mehr)

Montgomery County / Maryland

Im Montgomery County, das unmittelbar an Washington DC grenzt, leben über eine Million Menschen. Der Landkreis ist der beliebteste, wohlhabendste und wirtschaftlich stärkste im Bundesstaat Maryland. Hier sind über 300 Biotech-Unternehmen beheimatet, außerdem 19 Bundeseinrichtungen, darunter die Nationale Gesundheitsbehörde und die Behörde für Lebens- und Arzneimittel. In Montgomery County haben auch Bildungs- und Forschungseinrichtungen ihren Sitz, 32.5000 Firmen, die fast 370.000 Mitarbeiter beschäftigen. (mehr)

 

 

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