Weltküche an der Nuthe

Kultur & Streetfood in Luckenwalde

 

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Das wusste nicht nur Sokrates, auch die Luckenwalder kennen die Wirkung leckerer Speisen in angenehmer Gesellschaft. Und sehr viele kamen am 25. April zum kulinarischen Kulturfestival am Bahnhof vor der Stadtbibliothek. Eingeladen hatten zu „Kultur & Streetfood“ - wie schon im vergangenen Jahr - die Flüchtlingskoordinatorin von Luckenwalde, Anke Habelmann, und ihr „Küchenkabinett“, wie es Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide zur Begrüßung der Teilnehmer nannte.

Geboten wurden Köstlichkeiten wie Ouzis, ein syrisches Nationalgericht mit Kalbfleisch und Joghurt, Chakalaka, ein würziger Eintopf aus Südafrika, Tabouleh, ein arabischer Petersiliensalat, der arabische Käsekuchen Kunafa, aus der persischen Küche die Nudelsuppe Ash-e Reshteh und ein Käsekuchen, aber auch italienische Mini-Pizzen aus dem Backofen. Die Rezepte lagen aus und durften mitgenommen werden.

Gekocht wurde auf langen Tischen unter Schirmen, vor denen sich das neugierige Publikum drängte. Wer wollte, konnte bei der Zubereitung der Speisen selbst Hand anlegen, und kaum waren die Suppen, Salate und Süßspeisen fertig, wurden sie den Köchen fast aus der Hand gerissen. Zuvor schon hatte die Bürgermeisterin dazu aufgerufen: „Nehmen Sie diese große Geste mit Offenheit an und lassen Sie sich auf die Vielfalt der Kulturen ein, die vor Ihrer Haustür zu finden sind.“

Noch ist offen, ob aus der gastlichen Veranstaltung eine Tradition werden wird. Begonnen hatte alles vor einem Jahr, als Anke Habelmann mit etwa 20 internationalen Köchen die Luckenwalder zur ersten „Kultur & Streetfood“ lud. Damals hatten sich Gastgeber und Gäste in der „Goldenen 33“ am Markt getroffen, und der Andrang war fast so groß wie dieses Jahr am Bahnhofsvorplatz.

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