Zossen: Projekte fördern Zusammenhalt

Foto: Sandra Ritschel

Unter dem Titel „Für ein l(i)ebenswertes Zossen" hat der Verein Demokratie und Menschlichkeit zum Jahresende einen Reigen von Kleinprojekten gestartet, die einen Beitrag zum gedeihlichen Zusammenleben in der Stadt leisten sollen. Die Partnerschaft für Demokratie Teltow-Fläming hat die Aktion mit einem Beitrag von 20.000 Euro möglich gemacht.

21 Initiativen und Einzelpersonen hatten sich bis Ende September an der Ausschreibung um die besten Projektideen beteiligt. 17 Anträge wurden schließlich ausgewählt, wobei am Ende zwei Projektideen den Erschwernissen durch die Pandemie zum Opfer fielen. Den Ideenreichtum der Projektvorhaben, die teils bereits abgeschlossen sind, teils noch bis in die ersten Wochen des Jahres 2021 reichen, sind auf der Webseite „Hallo Zossen“ eindrucksvoll dokumentiert.

Und schließlich fand sich noch Gelegenheit, die wegen der zwei stornierten Projekte übrigen Mittel wirkungsvoll zu nutzen: Die Weihnachtsaktion der „Coronahilfe Zossen – wir rücken zusammen“ startete gegen Ende des Jahres mit zusätzlicher Unterstützung der Stadt eine Bastelaktion, um älteren Bürgern zu den Festtagen eine Überraschung zu bereiten. Über die selbstgefertigten Aufmerksamkeiten, Grußkarten und kleinen Geschenke freuten sich die Bewohner mehrerer Altenheime, auch wenn die Übergabe der Präsente coronabedingt eher distanziert ausfiel.

Der Verein Demokratie und Menschlichkeit war Mitte des Jahres 2020 aus dem Zossener Netzwerk Demokratie und Menschlichkeit hervorgegangen. Das 2015 gegründete Netzwerk hatte sich vornehmlich zum Thema Flucht und Integration engagiert. Die Umwandlung in einen gemeinnützigen Verein schien ratsam, um zivilgesellschaftliche und demokratiefördernde Aktivitäten wiederzubeleben, die durch die Amtsführung der früheren Bürgermeisterin Zossens nach Ansicht der Vereinsmitglieder in Mitleidenschaft gezogen waren.

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